Am Anfang war das Licht …
Die Faszination Fotografie begann vor fast 50 Jahren mit dem eigenen Fotolabor im Keller der Eltern und „Mutter’s Kamera“ – einer Agfa Optima Ia. Diese aus heutiger Sicht „triviale“ Kamera machte allerdings schon zu der damaligen Zeit herausragende Bilder, die mich zu faszinieren begannen.
Der erste ernsthafte Einstieg in die Welt der Spiegelreflex-Fotografie erfolgte dann in den 80er Jahren mit der Anschaffung meiner ersten Nikon – der F801s. Diese Kamera kommt sogar noch heute in einigen besonderen Fällen zum Einsatz.
Als Fotograf musste man sich damals schon vor dem eigentlichen Bild viele Gedanken machen, um am Ende ein ansprechendes Ergebnisse zu erzeugen. Jede Nachlässigkeit in der Vorbereitung wirkte sich umgehend in geldwerten Verlusten aus, denn Filmmaterial und Chemikalien waren teuer. Wer hier nachlässig arbeitete wurde gnadenlos mit einer am Ende leeren Kasse bestraft.
Vielleicht ist diese fehlende Erfahrung für viele aber genau der Grund, weshalb der vor einigen Jahren durchgeführte Wechsel zur digitalen Technologie heute noch immer nicht mehr erfolgreiche Fotografen hervorbringt, als zu Zeiten der filmbasierten und chemiebehafteten Arbeit . Denn dieses Grundprinzip der sorgsamen Vorbereitung und der Konzentration auf das Motiv hat seine Gültigkeit und Wertigkeit auch im digitalen Zeitalter nie verloren. Qualität lässt sich durch Masse eben nicht ersetzen.
Heute arbeite ich noch immer mit professionellen Nikon Bodies und Objektiven, da ich in jeder Hinsicht großen Wert auf deren Zuverlässigkeit und Qualität lege. Dadurch gelingt es mir, mich auf das Wesentliche der Fotografie zu konzentrieren – das Motiv.
Jedes Motiv ist einzigartig – genau wie jeder Moment.
Momente sind Emotionen. Sie spiegeln Leidenschaft wider, Freude, Trauer, Liebe, …
Diese Momente so im Bild einzufangen, dass sie auch nach Jahren die Erinnerung an die einst erlebte Emotion erwecken, ist die Leidenschaft, mit der ich meine Fotografie betreibe.
Eine gute Freundin (Danke, Steffi) verglich die Fotografie einst mit der Musik:
… Musik ist schon wunderschön, um Emotionen und Leidenschaft in sich zu wecken …
… aber Bilder, die selbst ohne Klang und „nur“ durch sich selbst sprechen und dem Ausdruck einer Empfindung, mit Hilfe von allem, was uns umgibt,
bereiten unserer inneren Leidenschaft den Weg in die Herzen unserer Freunde …
… Fotografie ist die Philosophie, einen persönlichen Augenblick für Außenstehende festzuhalten
Schöner lässt sich das Wesen der Fotografie wohl kaum beschreiben.
Thomas Bork

